Wild-Currywurst

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Eine Currywurst muss es sein. Wir mögen eine gute Currywurst und genau da liegt das Problem. Selten dass wir eine wirklich gute bekommen. Meist sind es „Standartgeschichten“, ne 0815 Wurst und eine Fertigsauce mit ein wenig Kaufhauscurrypulver drüber.

Also haben wir den Entschluss gefasst eine eigene Currywurst zu machen. Und auch klar, die Grundlage für die Wurst muss Wild beeinhalten. Diese Anforderung haben wir ganz bequem geoutsourced (ganz furchtbares Wort). Wir haben da nen richtig guten Metzger an der Hand der uns eine tolle grobe Pfälzer Bratwurst liefert.

Dann halt mal noch kurz die Parameter für die Sauce definiert.
Gaaaanz einfach, oder eben auch nicht.

Also, was muss sie haben, unsere Currysauce:

Auf Tomaten basieren, sollte sie .

Fruchtig muss sie sein
Schärfe muss sie haben ohne dabei derb zu sein
Ein wenig exotic darf auch rein

Und, tja das gewisse etwas, dieses, wie heisst es umami ?! Dieses maulvoll Gefühl, dieses ich will mehr davon und weiss nicht warum

Ist ja wirklich gaaanz einfach

Zutaten:

2 Dosen eingelegte Kirschtomaten

4 vollreife Weinbergpfirsiche
2 mittelgrosse Zwiebeln
eine handvoll getrocknete Tomaten
Zucker
Riesling
Salz
Rapsöl
Black Curry – von der Ceylon Spice Corperation

Rezept:

Die Zwiebeln grob würfeln und in einem Topf im Rapsöl glasig andünsten.
Mit etwas Zucker bestreuen und karamelisieren, danach mit einem grossen Schluck Riesling ablöschen. Die Dosentomaten, die gewürfelten Pfirsiche und die kleingeschnittenen getrockneten Tomaten ebenfalls in den Topf , mit Salz und erstmal vorsichtig mit dem Curry abschmecken.
Alles für ca. 30 Minuten leise köcheln lassen.

Die Sauce anschliessend in einem Mixer pürieren, anschließend das Püree durch ein feines Sieb streichen. Die Sauce nochmals vorsichtig erwärmen und mit dem Curry abschmecken.

Es hat gepasst. Unsere erste Currysauce war geil-wir werden sie wieder machen, bestimmt leicht verändert, aber die Grundrezeptur steht.

Und mit unseren Wildbratwürsten war es ein voller Erfolg.