Fasanenbrust mit mildem Sauerkraut und Trauben

Niederwild ist kostbar. Die Tage der üppigen Strecken sind rum. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir es verantworten können in unserem Revier ein paar wenige Stücke zu erlegen. Es ist immer eine schöne Jagd und der anschließende Genuss des Wildbrets sehr intensiv.

Nun, und weil es so ist, versuchen wir natürlich bei der Zubereitung möglichst wenig Fehler zu machen –
„Übung macht dem Meister“ zählt hier nicht!

Der Fasan bereitet uns hierbei etwas Kopfzerbrechen. Geschmacklich ist es wirklich Wahnsinn. Die Zubereitung des Wilden Vogels hat es in sich. Bei den Ständern (für alle Nichtjäger-das sind die Schlegel) werden wir echt gefordert, aber auch da sind wir dran und werden eine Möglichkeit finden.

Also erstmal die Fasanenbrust.

 

Zutaten für 2 Personen

2 Fasanenbrüste, ausgelöst
200g Sauerkraut
8 große Trauben
Butter
Salz, Pfeffer, Zucker
Riesling
Lorbeerblatt

 

Rezept:

Damit das Kraut nicht ganz so sauer wird, etwas abwaschen und ausdrücken.

Zucker in einen Topf geben und karamellisieren lassen. Mit einem kräftigen Schuss Riesling ablöschen und das Sauerkraut hinzugeben. Lorbeerblatt hinzu, Deckel auf den Topf und für eine Stunde leise köcheln lassen.

20 Minuten vor Ende der Kochzeit, die Fasanenbrüste salzen.

In einer Pfanne Butter zerlassen und bei milder Hitze die Fasanenbrüste ganz vorsichtig braten und dabei mehrmals wenden.

Zwischenzeitlich die Trauben halbieren und entkernen.

Knifflig ist die Garzeit bei dem Fasan, keinesfalls sollte er übergart sein.
Die Gefahr das er sehr trocken wird ist groß.
Wer mit einem Thermometer arbeiten kann,
sollte bei einer Kerntemperatur von 67 Grad die Fasanenbrust aus der Pfanne nehmen und nachziehen lassen.

Wir haben uns auf unser Gefühl verlassen und ebenfalls die Brust ruhen lassen.

Das heiße Sauerkraut auf einem Teller anrichten und die Trauben darauflegen damit sie Temperatur bekommen.

Zum Schluss die Haut der Fasanenbrust noch mit einem Küchenbrenner etwas abflämmen und auf dem Sauerkraut und den Trauben positionieren.

Etwas von der Bratbutter über die Fasanenbrust. Guten Appetit.

 

Wir ließen uns das Ganze ohne weitere Beilage schmecken. Ein lockeres Kartoffelpüree kann ich mir als zusätzliche Beilage sehr gut vorstellen.